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3.10.2000
Glenmorangie/Lairg/Loch Shin

Heute endet das Kapitel Elgin und ein neues sollte in Scourie beginnen. Dazwischen liegt aber noch die Fahrt, die über Tain mit seiner überaus bekannten Glenmorangie-Destillerie und dem schon aus Schulzeiten bekannten Lairg bzw. dem dortigen Invershin-Hotel führen sollte.Zunächst aber wieder tolle Ausblicke auf die Nordsee bzw. die zu ihr führenden Ausläufer, die sogenannten "Firths". Hinter Inverness zunächst die Brücke über den "Beauly Firth", hinter der der Moray Firth beginnt und hiernach diejenige über den "Cromarty Firth", in dem es einige Bohrinseln zu bestaunen gab. Schließlich war die Glenmorangie-Destillerie erreicht, in der ich, obwohl einige Minuten zu spät, doch noch Anschluss an die Führung bekam. Dort beeindruckten natürlich die kupfernen "Pot-Stills" (Bild li.), mittels Glenmorangie Destillerie in Tainderer das wertvolle Destillat gewonnen wird, der sich schließlich "Glenmorangie" nennen darf. Aber auch der neue, jüngst eröffnete Shop ist gut ausgestattet, aber leider für deutsche Verhältnisse für den Whisky-Kauf zu teuer. So begnügte ich mich damit, ein schönes Verkostungsglas (mit ebenfalls gläsernem Hütchen!) zu erwerben. Hiernach ging es weiter über die recht neue "Dornoch Firth Bridge", 1991 erbaut als mit 890m Länge seinerzeit längste Takt-Schiebe-Brücke Europas (das sagt Bau-Ingenieuren etwas). Auch von dort gab es imposante Ausblicke in den Firth. Es war aber auch der Augenblick, sich bis zur Rückfahrt mit der Fähre von der Nordsee zu verabschieden. Es ging über Bonar Bridge Richtung Lairg, und kurz davor liegt das "Invershin-Hotel", in dem ich vor 21 Jahren Ende April/Anfang Mai mit Schulkameraden des Carl-Duisberg-Gymnasiums Leverkusen, mehrheitlich der Bio-Leistungskurse logierte. Es war schon ein komisches Gefühl, wieder dort zu sein, wo man vor Jahren seinen Unfug trieb und der Lehrerin (Frau Annelie Hoffmanns) einen mit Händen und Taschenmessern ausgegrabenen Maibaum setzte. Vieles war wie früher, nur die Straße war neu und die Eisenbahnbrücke weist nun in halber Höhe eine kleine Seitenbrücke für Fußgänger auf. Seinerzeit musste noch der nicht gefahrlose Weg entlang der Gleise gesucht werden. HinterLoch Shin von der A 838 Lairg bog ich dann Richtung Scourie ab, einer der bis dahin schönsten Strecken, auf der ich großartige Ausblicke auf Berge und Lochs (besonders Loch Shin, Bild re.) genoss und ein Experiment wagte. Ich stellte das Stativ über dem Beifahrersitz auf und flanschte die Videokamera darauf. Denn noch war schönes Wetter und ich war zuversichtlich, einiges von den Eindrücken auf das Videoband bannen zu können. Besonders idyllisch war auch eine Ecke am River Laxford (Bild unten, links einige Stege zum Fischen, hier gibt`s feinen Lachs!).
River Laxford
Doch leider verschlechterte sich das Wetter zusehends und so kam ich in Scourie bei strömendem Regen gegen Viertel nach Vier Uhr nachmnittags an. Nach einem Nachmittagsschläfchen kehrte ich dann in den örtlichen Pub "Eagle" des "Scourie Hotels" ein und ließ den Abend bei einem "Gammon Steak", einer Art gebratenen Kasselers und ein paar Gläsern Special ausklingen.

nächster Tag:.
Faraid Head/Smoo Cave/
B 869 nach Lochinver

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Letzte Änderung / last revised: 27.12.2003

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