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4.10.2000
Faraid Head/Smoo Cave/B 869 nach Lochinver

Am nächsten Tag wollte ich versuchen, zum "Cape Wrath" vor zu stoßen, dem nordwestlichsten Ende des schottischen Festlandes. Dies scheiterte leider, weil die Fähre bei Durness – wie auch die Fähre zum Vogelschutzreservat der Insel "Handa" – Ende September ihren Dienst eingestellt hatte. So hatte ich aber Gelegenheit, zum "Faraid Head" von Balnakeil aus vor zu dringen (Bild re.). Diese Halbinsel ist nur so zu erreichen und erinnert stark an holländische Dünenlandschaften, nurBalnakeil - Blick auf Faraid Head der Ausblick von dort auf das Hinterland ist ein anderer und erinnert mehr an portugiesische Küstengebiete der Algarve. An diese erinnerte auch der starke Wind, der es einem zum Teil schwer machte, sich auf den Beinen zu halten. Aber auch hier entschädigte der Ausblick für alle Mühen. Leider war aber die Spitze der Halbinsel nicht erreichbar, da dort das britische Militär einen Tower für ihre Royal Air-Force als militärisches Sperrgebiet unterhält. Der kleine Ausflug zu Fuß endete nach zweieinviertel Stunden am Parkplatz von Balnakeil, das auch einen bis in das Jahr 1614 zurück reichenden Friedhof und den nördlichsten Golfplatz des Festlandes aufzuweisen hat.
Die Fahrt ging weiter nach "Smoo Cave", einer durch einen kleinen Fluss ausgewaschenen Höhle, deren erste beiden von insgesamt vier Kammern frei zugänglich sind. Auch an diesem Ort war ich schon vor 21 Jahren, ohne dass allerdings seinerzeit die zweite Höhle durch eine Holzbrücke zugänglich oder die jetzige Beleuchtung vorhanden gewesen wäre (so meine ich mich zu erinnern). Heute ist jedoch die zweite Höhle mit dem durch einen kleinen Wasserfall
Smoo Cave - 2. Kammerzufließenden Wasser zugänglich, so dass sich der neuerliche Besuch durchaus lohnte (Bild li.). Nach dem Verlassen der Höhle schüttete es wie aus Kübeln, aber dennoch wollte ich die Küste weiter ostwärts befahren, was jedoch wegen einer durch Bauarbeiten bedingten Straßensperrung vereitelt wurde. So entschloss ich mich, zur Rückkehr Richtung Scourie, wobei ich mich kurzfristig dazu entschloss, hinter Scourie und Unapool die Küstenstrecke Richtung Lochinver (B 869) zu befahren. Eine gute Entscheidung, wie sich alsbald herausstellen sollte. Denn diese Strecke ist eine der schönsten, die ich jemals befahren habe. Waldige, enge Täler mit Sturzbächen und kleinen Wasserfällen wechselten sich ab mit großartigen Ausblicken auf die vorgelagerten Inseln und hochgelegenen Seen inmitten einer unwirklich erscheinenden Einfassung aus Granit-Hügeln. Kurzum, eine Mischung, wie ich sie in dieser Dichte und Intensität noch nie erleben durfte. Höhepunkt war allerdingsMaiden Loch an der B 869 der Regenbogen, den ich nahezu greifen konnte, nachdem sich das zunächst wieder sehr gute Wetter schlagartig wandelte und so hervorragende Voraussetzungen für einen kräftigen Regenbogen schuf (Bild re.). Diese wahre Regenwand verließ ich jedoch wieder, nachdem ich mich wieder auf der Hauptstraße Scourie zuwandte. Der Regen schwand, jedoch blieb die Erinnerung an eine unvergesslich schöne Fahrt.
Auch dieser Tag endete wieder im "Eagle" von Scourie, in dem ich diese Tages-Erinnerungen bei der jederzeit freundlichen Bedienung Audrey niederschrieb, welche mich auch an diesem Abend fürsorglich mit dem heute anstehenden Lager versorgte.

nächster Tag:.
Dun Dornaigil Broch + Nordküste: Thurso/Dunnet Head

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Letzte Änderung / last revised: 27.12.2003

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