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7.10.2000
Timsgarry/Callanish/Dun Carloway/Butt of Lewis

Leider begann der Tag mit den stärksten Regenfällen meiner Reise, so dass von der Schönheit der Bucht von Timsgarry nicht sehr viel zu erkennen war (eigenes Bild li. zu Bild re. aus Peter Sager: Schottland, Dumont Kunst-Reiseführer 1997).

Bucht von Timsgarry (C) Dumont-Verlag 1997

Mit Erreichen von Callanish besserte sich jedoch das Wetter. Zunächst war das Besucherzentrum Ziel meines Besuches, um mich auf die mystische Kultstätte einzustimmen. Die Ausstellung führte recht anschaulich in die Geschichte ein,Standing Stones of Callanish welche mehrere Jahrtausende zurück reicht. So präpariert erstieg ich die kleine Anhöhe, auf der vor ca. 5000 Jahren die ersten Teile der Kultstätte auf einer vorher zum Getreideanbau genutzten Fläche errichtet wurde. Über diese Kultststätte, welche schließlich eine Kreuzform aus lose aufgestellten, flachen, bis ca. vier Meter hohen Steinen errichtet wurde (s. Biler li. + re.),Standing Stones of Callanish ist schon vieles geschrieben worden. So rückte die Kultstätte auch in den Blickpunkt der New-Age-Bewegung, welche dort zu Gesang, Tanz Sonnenwendfeiern abhielt. Auch ich konnte mich den mystischen Einflüssen nicht vollends entziehen und fühlte ein leichtes Erschauern.

 

 

Aber ich wollte ja weiter zum Dun Carloway und so begab ich mich wieder in die reale Welt. Nach einigen Meilen Fahrt war auch der Broch erreicht. Im Gegensatz zu dem Festland-Broch war dieser nicht verfüllt und begehbar (Bilder unten). So erhielt ich einen kleinen Einblick, wie beengt das Leben hier gewesen sein muss. Auch sollte dieser Broch ein Dach gehabt haben. Doch sagt eine Legende, dass ein Eroberer, wohl ein McLeod, die Außenwand bezwungen und brennendes Heidekraut hineingeworfen haben soll.

Dun Carloway BrochDun Carloway Broch

Nach dieser Stippvisite fuhr ich weiterdie parallel zur Küste verlaufende Straße in nordöstlicher Richtung. Bei nun schönem Wetter erreichte ich den auch hier jetzt vollautomatischen Leuchtturm am "Butt of Lewis" (frei übersetzt "Hintern von Lewis", Bild re.), dem nordwestlichen Punkt Schottlands. Eine großartige Kulisse von überhängenden Kliffs mit tosender Brandung bot sich mir dar und lud mich zu weiterem Spaziergang ein, was ich mit Butt of Lewisder gebotenen Vorsicht vor abbrechenden Überhängen dankbar annahm.

Schließlich war es an der Zeit, heim zu kehren. Auf der Fahrt fiel mir noch ein seltsamer Spitzbogen auf, der als Toreinfahrt diente. Später sollte ich erfahren, dass dieser Bogen aus Walfischrippen geformt ist. Schade, dass ich dies nicht vorher wusste, sonst hätte ich einen weiteren Blick hierauf geworfen. Ebenso hätte ich noch gerne das sog. "schwarze Haus" besucht, die in früheren Jahren gebräuchliche Wohnstätte. Aber ich konnte leider nicht alles besuchen und so ließ ich diese Attraktion aus. Den Tag ließ ich nach nur leidlich gutem Essen des örtlichen chinesischen Restaurants in einem schönen Pub ausklingen, in dem mir nach dem 1:0-Sieg des deutschen Teams über England mehrfach zugeprostet worden war. Am nächsten Tag stand der kürzeste Transfer zu dem nächsten B&B an, nämlich dem nur 37 Meilen entfernten Tarbert auf Harris (Name der Insel im südlichen Teil).

nächster Tag:
Von Lewis nach Harris

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Letzte Änderung / last revised: 27.12.2003

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